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HERINGSTAGE Grundsätzlich positive Bilanz - Probleme mit Mehrzweckplatz
HOOKSIEL - Die Manöverkritik an den Heringstagen in Hooksiel, zu der sich die Beteiligten jetzt im Mehrzweckraum des Hallenwellenbads trafen, war eindeutig: Der Mehrzweckplatz im Ort wurde zu wenig genutzt. Die Schausteller hätten hier kein Geld verdient.
Abhilfe könnte eine dichtere Bebauung des Platzes schaffen, meinte der stellvertretende Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Wolfgang Barkemeier. Allgemein herrschte aber die Meinung vor, dass der Platz zu weit weg vom Geschehen liege.
So kristallisierte sich in der Diskussion die Meinung heraus, bei künftigen Festen nur noch die Lange Straße zu nutzen, den Schlosserplatz einzubeziehen und auf den Mehrzweckplatz zu verzichten. Ob diese Variante schon bei den Krabbentagen vom 1. bis zum 3. August zum Tragen kommt, muss aber noch entschieden werden.
Matthias Suckert forderte für die nächsten Heringstage einen besseren Informationsfluss unter den Gewerbetreibenden. Gleichzeitig lobte er die Gemeinde für ihre unbürokratische Unterstützung.
Annemarie Geiser vom Vorbereitungsteam betonte, dass das Heringsfest trotz einiger kleinerer Pannen hervorragend gelaufen sei.
Dass die 1. Hooksieler Heringstage nicht nur die Geselligkeit im Sielort förderten und für den Sielort warben, sondern auch einem guten Zweck dienten, zeigte eine kleine Spendenübergabe. Annemarie Geiser überreichte der Luftballonkünstlerin Manja Weiß, die während der Heringstage Luftballonfiguren kreiert hatte, einen Betrag von 185,35 Euro für das Kinderhospiz Sternbrücke in Hamburg.